Deutsche Angus

 

 

Herkunft

Das Deutsche Angus-Rind ging vor etwa 50 Jahren aus einer Kreuzung des Aberdeen-Angus und heimischen Zweinutzungsrassen als erste Fleischrinderrasse hervor. Die relativ anspruchslosen, frühreifen Tiere fühlten sich nicht nur in ihrem Ursprungsland Großbritannien wohl, sondern weideten bald auch auf Überseewiesen.

In Deutschland wie auch in Nordamerika werden vor allem rote und schwarze Angus gezüchtet.

 

Rasse

Angusrinder haben leichte Köpfe, feine strapazierfähige Gliedmaßen und feste Klauen. Frühreife, Fruchtbarkeit und leichte Geburten sind ebenso Merkmale der Anguskuh wie mütterliches Verhalten und beste Aufzuchtleistungen durch hohe Milchpersistenz. Darüber hinaus wird auf eine zügige Entwicklung mit hohen Tageszunahmen bei guter Futterverwertung sowie auf einen gut ausgeformten Schlachtkörper in bester Qualität gezüchtet. Die Färsen bringen mit zwei Jahren ihr erstes Kalb und erreichen bei voller Ausnutzung ihrer Frühreife und guten Aufzuchtleistungen ein hohes Alter.

 

Haltung

Durch die genetisch gefestigte Veranlagung zur Bildung feiner Muskelfasern und gut verteilter feiner Marmorierung werden Angusrinder zur Erzeugung von hochwertigem Rindfleisch eingesetzt. Mutterkühe und Masttiere sind durch ihre natürliche Hornlosigkeit und ihren problemlosen Charakter für die Haltung in großen Gruppen bzw. Herden gut geeignet. Der Wegfall der Enthornung, leichte Geburten und kleine vitale Kälber, die schnell zum Euter finden, tragen zur Verringerung des Arbeitsaufwandes bei. Die Rasse eignet sich zur ganzjährigen Draußenhaltung und fügt sich in Grünlandextensivierungsprogramme nahtlos ein.

 

Quelle: Bundesverband Deutscher Angushalter e.V.

http://www.angus-bundesverband.de/

 

Glen

 

Drossel

 

Jungrinder